Einen Stromanschluss brauchen die Leuchten nicht: Die Energie stammt aus den Photovoltaik-Zellen und aus Akkus direkt an der Laterne. Finanziert wurde die Beleuchtung aus dem Grünstrom-Fördertopf: AVU-Grünstrom-Kunden zahlen freiwillig zwei Euro monatlich mehr, bekommen Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und unterstützen gleich-zeitig Projekte rund um erneuerbare Energien in der Region. Die Entscheidung darüber trifft ein Grünstrom-Kundenbeirat gemeinsam mit der AVU.
Hier hatten Bürgermeisterin Sabine Noll und Klimaschutz-Managerin Ioanna Ioannidou von der Stadt angeregt, den Fördertopf zu nutzen. „Hier passen zwei Dinge prima zusammen“, erklärte Bürgermeisterin Sabine Noll heute (18.01.2022) beim Ter-min vor Ort: „Wir verbessern die Sicherheit hier auf der Trasse und setzen ein vorbildliches Projekt in Sachen Klimaschutz fort.“
Weitere Projekte in Planung
AVU-Vorstand Uwe Träris schaute sich zusammen mit der Bürgermeisterin die neuen Solarleuchten an: „Seit über 20 Jahren fördern unsere Grünstrom-Kunden große und kleine Projekte und tragen so zur Energiewende vor Ort bei“, bedankte er sich. Weitere kleine und große Projekte aus dem Grünstrom-Fördertopf seien gerade in Planung, so Träris: Das ist vor allem der Bau von weiteren Photovoltaik-Anlagen in der Region. Aber auch die Anschaffung der E-Lastenfahrräder letztes Jahr durch die EN-Agentur wurde durch den Grünstrom-Fördertopf möglich.